Astrid Timmermann-Fechter MdB: ESF-Bundesprogramm zur Berufseinstiegsbegleitung


30. Januar 2015

(Foto: A. Reinhardt)

Von einer Milliarde Euro für die Berufseinstiegsbegleitung profitiert auch Mülheim an der Ruhr – Finanzstärkstes ESF-Bundesprogramm startet Mitte März 2015

An Jugendliche und junge Erwachsene, die voraussichtlich etwas mehr Schwierigkeiten haben werden, zu Beginn ihres Berufslebens in der Arbeitswelt Fuß zu fassen, richtet sich die Berufseinstiegsbegleitung, die Hilfe und besondere Unterstützung beim Erreichen des Schulabschlusses, bei der Berufswahl sowie bei der Aufnahme einer Berufsausbildung leistet.

Sie soll an ausgewählten allgemeinbildenden Schulen, die zum Förder-, Haupt- oder gleichwertigen Schulabschluss führen ermöglicht werden. Ziel ist es, keinen Jugendlichen auf dem Weg zu einem Schulabschluss und einer Berufsausbildung zurückzulassen. „Ganz besonders wichtig ist mir deshalb, dass auch Schulen in Mülheim an der Ruhr ausgewählt wurden und bereits sehr kurzfristig Mittel aus diesem Programm erhalten können“, so die CDU-Bundestagsabgeordnete für Mülheim an der Ruhr und Essen-Borbeck, Astrid Timmermann-Fechter MdB. Es handelt sich um folgende Schulen:

•          Max-Kölges-Schule am Dichterviertel

•          Wilhelm-Busch-Förderschule

•          Willy-Brandt-Schule Gesamtschule Styrum

•          Städtische Hauptschule Dümpten

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein Instrument zur Integration von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt. Diese Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit ist zur Hälfte von einem Dritten mitzufinanzieren. Hier sind in erster Linie die Länder gefordert, da es sich um Maßnahmen am Übergang von der Schule zur beruflichen Ausbildung handelt und hier eine gemeinsame Verantwortung von Ländern und der Bundesagentur für Arbeit besteht.

Da die Länder die Kofinanzierung nicht erbringen konnten, ist es jetzt gelungen, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Finanzierung bis zum Schuljahr 2018/2019 zu sichern. Insgesamt stehen rund 1 Milliarde Euro zur Verfügung, jeweils 530 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit.