Timmermann-Fechter informiert sich bei der MWB


26. September 2014

Mehrgenerationenhäuser als Schwerpunktthema

Gelebtes Miteinander der Generationen, nachbarschaftliche Solidarität und Unterstützung sowie Raum für gemeinsame Aktivitäten und ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl. Dafür steht das Konzept der Mehrgenerationenhäuser. Über die Umsetzung dieser Ideen durch die Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB) informierte sich die Bundestagsabgeordnete Astrid Timmermann-Fechter, ordentliches Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Gespräch.

Ein Schwerpunkt des umfangreichen Gesprächs, an dem neben Astrid Timmermann-Fechter auch die Mülheimer Bürgermeisterin Ursula Schröder und der Sprecher des Sozialausschusses Bernd Dickmann teilnahmen, waren das Mehrgenerationenprojekt Gartenhöfe Saarn ( http://www.gartenhoefe.de/). Der Vorstandsvorsitzende der MWB, Frank Esser, die Architektin der Gartenhöfe, Martina Kirfel und die Leiterin der Mülheimer Nachbarschaft e.V. ( http://www.mh-n.de/), Dr. Yvonne Boenke, stellten das Projekt umfangreich und engagiert vor.

Die Gartenhöfe Saarn zeichnen sich so nicht nur durch ein Mehrgenerationenkonzept aus, auch die Mitwirkung der potentiellen Mieter war bereits zu Beginn der Planungsphase möglich und wurde auch gerne wahrgenommen. Zur Koordination diente dabei der Verein Mülheimer Nachbarschaft e.V. Zum Konzept der Gartenhöfe Saarn gehört, dass die zukünftigen Bewohner der Gebäude, die im Februar 2015 bezugsfertig sein werden, die Hausordnung demokratisch festlegen. Ebenso bestimmen die ersten Mieter auch die Grundrisse der Wohnungen, was nach der Architektin Martina Kirfel dazu führte, dass keine der 65-100 qm-großen Wohnungen den anderen gleiche. Die Bedeutung des Miteinander für die Gartenhöfe werde an dem Beschluss der Hausgemeinschaft deutlich, auf Balkons mit Südlage zu verzichten, um durch innengelegene Laubengänge eine kommunikativere Grundstimmung herzustellen. Diese und andere Entscheidungen werden in den seit der Planungsphase regelmäßig stattfindenden Treffen der zukünftigen Bewohner getroffen.

Die CDU-Politiker zeigten sich von dem Konzept beeindruckt. Bernd Dickmann hob hervor, dass es gerade die Konzeption sei, die die Gartenhöfe Saarn als Projekt besonders hervorheben. Ohne eine passende und sorgfältige Konzeption ginge ein solches Projekt in die Hose.

Als erste Station der Sommerreise der Mülheimer Bundestagsabgeordneten Astrid Timmermann-Fechter bildete das Gespräch mit der MWB einen interessanten und informativen Auftakt zu weiteren Besuchen sozialer Projekte im Wahlkreis Mülheim/Essen-Borbeck.